






Die Rhizodeposition stellt eine der wesentlichen C- und N-Inputgrößen in den Boden dar. Somit ist die genauere Kenntnis über deren Quantitäten von großer Bedeutung für aussagekräftige N-Bilanzen und um das Abtragepotenzial von C in Fruchtfolgen besser abzuschätzen (Mokany et al., 2006). Rhizodeposite sind für Bodenmikroorganismen leicht verfügbar und innerhalb kurzer Zeit abbaubar (Wichern et al., 2008).
Die Qualität der Rhizodeposition, insbesondere deren C/N-Verhältnis beeinflusst sehr stark den mikrobiellen Umsatz im Boden und die mögliche Mineralisierung des Stickstoffs. Aus diesem Grunde ist für die quantitative Abschätzung des Verbleibs der N-Rhizodeposition die gleichzeitige Abschätzung der C-Rhizodeposition von großer Bedeutung (Yasmin et al., 2010).
Weiterhin ist das mengenmäßige Abschätzen des N-Inputs durch Leguminosen von wachsendem globalen Interesse (Unkovich et al., 2010), denn für die N-Verfügbarkeit zu Folgekulturen und Gemengepartner ist es essentiell, den N-Eintrag durch die Rhizodeposition in den Boden zu berücksichtigen (Mayer et al., 2003).
Die Qualität der Rhizodeposition, insbesondere deren C/N-Verhältnis beeinflusst sehr stark den mikrobiellen Umsatz im Boden und die mögliche Mineralisierung des Stickstoffs. Aus diesem Grunde ist für die quantitative Abschätzung des Verbleibs der N-Rhizodeposition die gleichzeitige Abschätzung der C-Rhizodeposition von großer Bedeutung (Wichern et al., 2008; Jones et al., 2009; Yasmin et al., 2010).
Obwohl Leguminosen bisher kaum untersucht wurden (Wichern et al., 2007), ist deren Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes, der bei der Produktion mineralischer N-Dünger entsteht und zur C-Abtragung als bedeutend eingestuft wird (z. B. Foereid and Høgh-Jensen, 2004; Graham und Vance, 2003). Durchschnittlich wird durch Wurzeln, Wurzelatmung und Rhizodeposition ca. 40% des photosynthetisch gebundenen C in den Boden abgegeben. Davon sind ca. 50% (20% des Gesamt-C) in den Wurzeln, 33% (ca. 12% des Gesamt-C) werden als CO2 freigesetzt und 12% (ca. 5% des Gesamt-C) verbleiben als Rhizodeposite im Boden. Somit beträgt der C-Input bei Gräsern und Getreide ca. 1,5 bis 2,2 t C ha-1 pro Vegetationsperiode (Kuzyakov und Domanski, 2000).