






Die Technik der atmosphärischen Markierung ist technisch sehr anspruchsvoll (Khan et al., 2002):
Bei dieser Methode wird die Atmosphäre der Pflanzen mit gasförmigem 15N (bzw. 13C) z. B. in Form von Ammoniak [15NH3] oder Kohlenstoffdioxid [13CO2] angereichert. So kann die Pflanze die Isotope über den Spross und über die Blätter aus der Luft aufnehmen (Janzen und Bruinsma, 1989).
Es ist wichtig, dass die Pflanze sich in einem abgedichteten Raum befindet, da das markierte Gas sonst entweichen und nicht mehr von der Pflanze aufgenommen werden kann. Außerdem sollte bei der Begasung der Erdboden der Pflanzen abgedeckt werden, da die Isotope sonst direkt in den Boden gelangen können. Dies würde das Ergebnis der Rhizodeposition stark verfälschen (Janzen und Bruinsma, 1989).
Die atmosphärische Markierung erfordert teure Geräte und Materialien, und die Anwendung unter Feldbedingungen ist trotzdem nur begrenzt möglich (McNeill et al., 1997).